Mittwoch, 8. Mai 2013

Tag der Gegensätze


Die unruhige Nacht, nach Dank des Kaffeeˋs hatte uns ein bisschen zugesetzt. Darauf tranken wir am Morgen gleich noch eine Tasse des guten schwarzen Elixier´s.
Dieser brachte uns bis zur nächsten Werkstatt. (Racing Moto) in der näheren Umgebung von Andora (120km ;) ). Dort haben wir Josi neue Bremsbacken besorgt. Da wir leider gerade während der Siesta ankamen, mussten wir noch 15:50 warten um die Ersatzteile anzufragen. Leider hatte er diese nicht vorrätig. Der Mechaniker baute uns aber kurzer Hand, die passenden aus einer gebrauchten  Dominator aus. Franky montierte diese umgehend neben der Hauptstrasse während Josi ebenfalls kurz Siesta hielt und Franky dann mit spanischer Salami und Baguette versorgte.
Kurz um 16 Uhr fuhren wir wieder weiter Richtung Andora.
Die letzten Kilometer vor Andora verzauberten uns. Über Kilometer hinweg roch es wie in einem Teeladen, nach warmen würzen Käutern. Die Umgebung war atemberaubend, die imposanten Felswände und die kleinen Dörfchen liesen uns aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.
Gegen 20:00 Uhr erreichten wir Andora und wurden über die Hauptstraße direkt in die Stadt Andora geleitet. 
Ganz anders als erwartet begrüßte uns diese hektische, vom kaufrausch besessene Stadt. Dieser Eindruck blieb durch das ganze Land haften. Geschäfte, Hotels aufgetürmt in gigantischer Höhe, dass man die Sonne fast gar nicht mehr sah.  Es schien es gäbe es auf den ersten Blick nichts anders.
Nach ca, einer Stunde hatten wir uns durch das Stadt innere gequält.
 
Es wurde langsam dunkel und der Schnee, welcher sich noch zu hauf an den Bergen fest hielt, sollte eine kalte Nacht herbei bringen. Da wir uns noch vor dem Pass nach Frankreich befanden und nun auf knapp 1900m fuhren, entschieden wir uns ins das letzte noch offene Hotel ein zu checken. Diese war das Hilton **** Sports Wellness Ressort.
Die Rezeption schaute nicht schlecht als zwei etwas richende und durchnäßte Motorradfahrer an der Tresen standen.
Sie blieb professionell und bot uns zwei Kategorien für die Nacht an. Wir entschieden uns nicht für das VIP-Apartment für 140 € die Nacht.
Die Dame von der Rezeption meinte das wir uns in Ruhe frisch machen könnten um danach noch im Restaurant unser essen einzunehmen.
Wir versandelten nur leider ein wenig Zeit mit einem sooo supertollen Bad (nach nun fast 2 Woche nicht mehr Baden), dass es 22:30 wurde und das Restaurant schon geschlossen hatte.
Der Restaurant-Chef verschaffte uns doch noch ein leckeres Abendmahl mit  dem wir direkt in den Schlaf der Gerechten fielen.

Montag, 6. Mai 2013

Rupit Enduroeindrücke mit Kaffee und Kuchen

Heute in der wunderschönen Morgensonne entschloßen wir uns  eine 15km lange Endurotour zu unternehmen. Die Eindrücke waren malerisch. Wir fuhren zuerst durch einen dichten Dschungel aus Kiefernbäumen und hohen Gräsern mit gut duftenden Blumen, welche eine Ähnlichkeit von Orchideen besasen.
WIr durchquerten zwei Flussdurchfahrten wobei eine davon sich als ein rießiger Wasserfall entpuppte.  Als die Strecke fast zu ende war kamen wir an eine kleine Kirche, welche 1473 erbaut wurde. Der nette Pfarrer, welcher auch Schlafmöglichkeiten dort anbietet, gab uns kostenlos Wasser und erzählte ein wenig von seiner Kirche.
Nach vielen Danksagungen verließen wir nach einiger Zeit die Kirche wieder und fuhren RIchtung, dem wieder aufgebauten, Örtchen Rupit.
Dort deckten wir uns mit ein paar Grundnahrungsmitteln ein. Wie auch mit einem neuen Kaffee. Wir verlangten eine schön starke Sorte. Der Verkäufer beäugte uns sehr argwönisch und fragte ob wir wirklich "Marchilla Gran Mezcla" haben möchten. Wir bejaten dieses natürlich, da wir starken Kaffee aus Italien gewöhnt sind.
Bei uns am Campingplatz angekommen, genossen wir ein leckeres Stück Pizzateig ähnlichem Gebäck ,welches aber mit Anis und Zucker versüsst ist,mit unserem neuen Kaffee.
Oh Mann ... was ist das für ein Zeug, wir tranken diesen so ca, um 16 Uhr, es ist jetzt ca. 20 Uhr und wir stehen wie zwei Hampelmänchen an unserem Platz. Josi rennt schon seit einer halben Stunde durch den Campingplatz und Ich (Franky) hab erweiterte Pupillen und mir ist sowas von schwindlig ;).
Schauen wir mal wie lange diese Mischung anhält.
Morgen geht es dann Richtung dem kleinen Staatsstaat Andora.

Sonntag, 5. Mai 2013

Osor eine kleine Stadt in den Bergen Spaniens

Nun nach der ganztägigen Feier des Wildschweines haben wir eine Ladenverkäuferin kennengelernt. Sie fragte und gleich mal einen Loch in den Bauch wo wir herkommen und wie lange wir schon in dem kleinen Dörfchen sind. Olot ist ein sehr altertümliches Dörfchen welches genau in den Bergen Spaniens liegt. Es ist in der Nähe von Angles welches eine kleinere Stadt darstellt.
Heute sind wir die ersten Endurotouren gefahren. Haben einen sehr schönen Stausee gefunden und der Campingplatz ist auch sehr ruhig geworden seit dem das "Festival" vorbei ist.
So wie es aussieht sind wir jetzt auch wieder ganz alleine auf dem Campingplatz. Die Vermieterin meinte nur das sie in den nächsten Tagen in den Urlaub fährt und das wir gehen können wann wir wollen.
Morgen werden wir wahrscheinlich dann in Richtung Rupit aufbrechen welches unsere nächste Endurotour darstellt.
Dort werden wir auch noch ein paar Nächte verbringen. Josi vermisst die Franzosen ein bisschen, da diese freundlicher und netter aussehen als die Spanier.
Aber nun essen wir erst mal was gescheites.

Samstag, 4. Mai 2013

Die erste Nacht in Spaninen


Wir sind gut in Spanien angekommen. Das Land hat uns sehr heiß und windig begrüßt.
Die südfranzösische Seite hatte bis dato eigentlich optisch keinen Unterschied zur spanischen Seite. Nur mehr Berge und Kurven. Die Ankunft in Angéls war zuerst ein bisschen angst einflößend. Die kleine einspurige Straße, welche in die Berge führte, beherbergt viele kleine

Romasiedlungen welche am Stadtrand direkt im Wald angesiedelt sind. Ein Schild welches uns zum gesuchten Platz führen sollte, bot nach 100m eine T-Kreuzung aus der man nicht ersehen konnte in welche Richtung man fahren musste. Wir bogen mal wieder in die falsche Richtung ab und fuhren direkt in einen Hof mit wütend bellenden (gottseidank angekettenden ) Jagdhunden.
Ein kleiner stämmig Junge kam mit einem blutverschmierten T-Shirt aus dem Haus gestürzt und besämpftige die Hunde mit einem schrillen  "Ya basta".
Josi fragte Ihn im gebrochenen Spanisch wo denn der Camping sei und er deutete auf den Berg hinter uns. Also bedankten wir uns freundlich und er ging wieder hinter Haus.
Was wir nicht wussten war, das wir heute zum Startschuss für die Jagt Session eintrafen und der junge Kerl seinen scheinbar ersten Fang gerade hinter dem seinem Haus schlachtete.
Heute gibt es bei uns im Dorf ein riesiges Fest mit Jagdhundeverkauf, Trommelumzug und einer frischen Wildsau welche wir schon lebendig gesehen haben. Um uns herum viele Schaulustige und Jäger welche sich jetzt für die neue Session ausrüsten.


Da wir schon gestern am Abend mit bekamen das es heute scheinbar ein Fest gleich neben unserem Platz geben wird, haben wir uns in den letzten Ecke des Campingplatzes verkrochen.
Spanier feiern ja gerne und das auch sehr lang. Ab 21 Uhr bekommt man erst mal was zu essen in Restaurants. Die Party geht heute den ganzen Tag und die Sau wird um 13 Uhr geschlachtet. Also wird es erst um ca. 22 Uhr was zum beißen geben.
Gestern Abend haben wir einen netten Campingnachbar kennen gelernt welcher eigentlich in Barcelona lebt. Er kommt hier öfters her mit seinem Campingwagen und fährt mit seiner Familie durch Spanien wenn es wieder ma Feiertage gibt.
Leider hat er heute schon alles wieder zusammen geräumt und ist nun auf den Weg ins Landesinnere.
Heute gehen wir erst mal unsere Vorräte auffüllen. Und dann vielleicht noch eine kleine Endurotour unternehmen.

Freitag, 3. Mai 2013

In Frankreich hängen geblieben

So jetzt sitzen wir in der Nähe von Perpignan (Frankreich). Es ist ein kleiner versteckter und super schöner Campingplatz der uns seit gestern fest hält. Das Wetter ist super und wir entspannen gerade alleine auf diesem von Kiefern durchzogenen Plätzchen.
Wir haben viel Glück gehabt, denn die schwedische Besitzerin, meinte das sie erst diese Woche den Platz geöffnet hatte.
Gestern haben wir auch in Lunel einen sehr lieben Franzosen kennengelernt, welcher uns beim Spannen der Kette und beim fixieren des  abvibrierten Motorschutzes von Josiś Motorrad half.
Deswegen nun auf Englisch.
Thanks to you Francois for your help and for your translation to French. We dont forget you. If you come to Germany we hope you visit us.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Am Ende von Frankreich

Nach einem leckeren Frühstück an der Route De Lyon zwischen Saint-Nazaire und Bagnois-Sur-Céze bewunderten wir die wunder schönen Weinreben die auf beiden Seiten an uns vorbeizogen.
Der liebliche Duft von Lavendel und dem leicht säuerlichen Weinreben-Boden vernebeln uns schon fast die SInne. Es ist einfach schön in Frankreich.
Die Leute sind alle sehr nett zu uns und versuchen uns auch mit den sehr schlechten französisch Kenntnissen immer weiter zu helfen.
Gerade sitzen wir wieder mal wie soll es auch anders sein im MC Donalds wo es wieder WLAN kostenlos gibt.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Frankreich das Land der netten Menschen

Endlich durch die Gebirgspassagen durchgekämpft erwartet uns ein schöner blauer Himmel, Wärme und super nette Leute.
Wir trafen schon einige Leute die uns angesprochen haben wo wir herkommen und wo wir hinfahren. Sogar ein Italienischer LKW Fahrer meinte auf gebrochenen Englisch das er selber die Africa Twin fährt und es super findet das wir aus München direkt nach Spanien fährt.
Nun sitzen wir an einem kleinen verträumten franzöischen Örtchen, an einem Bach und essen in Ruhe unsere Spagetti mit Wein aus Asti.